Daß er gemalt hatte, kam ihm jetzt wie ein Exorzismus vor. Aber welches Übel hatte er damit austreiben wollen? die älteste seiner Selbsttäuschungen? Oder hatte er sich auf die Malerei gestürzt, um sich von der Erkenntnis zu befreien, daß man geboren wird, um zu leben, und statt dessen stirbt? Plötzlich trieb er im Nichts, im Klang der Silbe "nichts" und in der Nichtigkeit, haltlos trieb er umher, und grauenhafte Angst machte sich breit. Nichts kommt ohne Risiko, dachte er, nichts, nichts - es gibt nichts, das nicht nach hinten losgeht, nicht einmal die blöde Malerei!
Quotes by Philip Roth
Philip Roth
(1933 - )
Source: Everyman, Page: 101
Add to Library | Favorites
We live in an age in which the imagination of the novelist is helpless against what he knows he is going to read in tomorrow's newspaper.
Philip Roth
(1933 - )
Add to Library | Favorites

Help



