Tipps für eine freudvolle Meditationspraxis

Tipps für eine freudvolle Meditationspraxis

Meditation war jahrelang ein Mysterium für mich.

 

Wie sollte ich es schaffen, meinen Geist leer werden zu lassen wenn Gedanken über- und durcheinanderpurzeln und ich allein mit dem Ordnen dieses Chaos einfach überfordert bin? Wie kann ich zur Ruhe kommen im Raum zwischen meinen Gedanken?

Ich habe in den vergangenen Jahren mit vielen unterschiedlichen Lehrern unterschiedlichster Traditionen Techniken der Visualisierung, der Mantra-Rezitation und der Atemmeditation geübt und geübt und geübt und selten einen Moment der Erkenntnis dabei gehabt. Ich bin trotzdem dabeigeblieben. Ich habe gelernt zu meditieren nicht um etwas zu erreichen sondern um zu sein. Um mich selbst zu hören. Um mich selbst ein bisschen besser kennenzulernen.

 

Hier sind einige wertvolle und wirksame Tipps, die das Meditieren erleichtern:

 

  • Gebe Dir Selbst das Versprechen täglich zu meditieren.
  • Passe den Zeitpunkt und die Länge der Meditation an Deinen Möglichkeiten an. Beginne mit 10 Minuten täglich und schenke Dir Selbst mehr Zeit sobald Du merkst wie wohltuend  und in den Alltag integrierbar das Sitzen in Stille ist.
  • Wähle einen Ort in Deiner Wohnung, den Du für Deine Mediation nützt. Über bereits kurze Zeit entsteht hier eine Energie, die mit jeder Meditation spürbar unterstützender wird und dafür sorgt, dass Du schneller zur Ruhe findest.
  • Nimm Dir Zeit eine bequeme Sitzhaltung zu finden und unterstütze Dich mit Kissen, Decke oder Stuhl. Erlaube Dir auch während der Mediation Deine Sitzhaltung langsam zu ändern wenn Du spürst, daß Du mehr über schmerzende Knie nachdenkst als Deinem Atem nach Innen zu folgen.
  • Und zu guter Letzt: sei liebevoll und geduldig mit Dir. Deine Seele freut sich über Deine Aufmerksamkeit, auch wenn diese nur für ein paar Minuten täglich ist.

 

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Als Einstieg empfehle ich die folgende Mediation, sie ist für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet und wirkt in ihrer Einfachheit tief:

 

  • Nachdem Du Dich aufrecht und bequem hingesetzt hast, schließe sanft Deine Augen und beobachte zunächst deinen Atem.
  • Begrüße dich selbst zu einem Moment der Stille und der Verbindung nach Innen.
  • Zähle nun die Länge deiner Ausatmung mit und versuche auf die gleiche Zahl einzuatmen.
  • Fokussiere dich ganz und gar auf den ebenmäßigen entspannten Atemfluss. Sobald sich Gedanken zwischen den Atem schieben lächle und lasse ausatmend die Gedanken weiterziehen.
  • Genieße die leichte Ausdehnung deiner Einatmung in deinem Körper und werde mit jeder Ausatmung innerlich ein wenig weicher.
  • Bleibe so für 5-10 Minuten. Bevor du deine Augen öffnest bedanke dich bei dir selbst für die Zeit, die du dir geschenkt hast.

 

 

Wenn Du Dich nach Ruhe und Gelassenheit sehnst empfehle ich Dir Dich auf die Verbindung zur Erde in Dir einzulassen:

 

  • Finde deinen Sitz. Unterstütze Dich mit Hilfsmitteln wie Kissen, Meditationsbank, Decke oder Stuhl so, dass du das Gewicht deines Körpers an die Erde abgeben kannst und trotzdem aufgerichtet im Oberkörper bleibst
  • Lege deine Hände links und rechts neben dir auf die Erde oder deine Hilfsmittel und lasse sie weich werden beim Kontakt zum Boden. Entspanne deinen Kiefer, entspanne deine Füße. Merke, wie die Erde dich trägt, hält und nährt.
  • Mit geschlossenen Augen lass deinen inneren Blick nach unten in den Körper in deinen Beckenraum wandern. Atme in den unteren Bauch ein und entspanne ihn bei jeder Ausatmung. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit dort und genieße die Stabilität und das Gefühl von Umarmung der Erde in dir.
  • Nimm die pulsierende Kraft deiner Knochen und Gelenke wahr, erfahre deinen inneren Halt und werde dadurch noch etwas durchlässiger, entspanne deine Haut und alle inneren Organe.
  • Genieße die Möglichkeit in dieser Stabilität innerlich vertrauensvoll weicher zu werden und öffne dich so dem Gefühl von Erde in dir. Merke, du bist Erde und nicht getrennt von ihr.
  • Bleibe für 10-15 Minuten in diesem Gefühl und nehme es nach Beendigung deiner Meditation mit in Alltag.

 

 

Ich wünsche Dir viel Spaß und ein weit offenes Herz Dir Selbst gegenüber beim Meditieren! Vertraue darauf, dass jeder Weg individuell unterschiedlich ist und genieße einfach Deine persönlichen Erfahrungen.

Ich freue mich mit Dir in der wachsenden Gemeinschaft der Meditierenden gute Energien für alle Lebewesen zu schaffen und einen positiven Wandel mitzugestalten.



Meditation: Warum und wie?

Meditation: Warum und wie?

Stille erfüllt den alten Tempel, während sich Reihen von Mönchen in langen Gewändern niederlassen. Die Augen geschlossen, der Körper im Lotussitz, das geistige Auge nach innen gerichtet. Stundenlang verweilen sie; ihr Geist ist diszipliniert, um über lange Zeiträume hinweg so zu kontemplieren. Das ist keine Aufgabe für Durchschnittsmenschen.

Wenn Leute das Wort Meditation hören, erscheint vielleicht dieses Bild in ihrer Vorstellung. Die Meditation ist schon immer ein Teil der spirituellen und religiösen Praxis, seit die Menschheit Geschichte schreibt. Es erfordert jahrelange, stetige Praxis, um einen solchen Geisteszustand stundenlang aufrechtzuerhalten.

Doch tatsächlich ist Meditation etwas, das nicht nur für jedermann leicht zugänglich ist, sondern vielleicht auch etwas, das du bereits tust, ohne es zu wissen.

Was ist Meditation?

Zu meditieren bedeutet schlichtweg zu kontemplieren, sich zu fokussieren oder zu reflektieren. Überall auf der Welt hat die Meditation viele verschiedene Namen, aber die Idee ist die gleiche, nämlich einen Geisteszustand zu erlangen, in dem es leicht ist, sich auf eine Sache zu fokussieren. Wenn du dich schon einmal beim Tagträumen erwischt hast, hast du meditiert. Wenn du dich von einer sich wiederholenden Bewegung – wie dem Rollen der Räder eines vorbeifahrenden Zuges mit ihrem speziellen Geräusch – hast verzaubern lassen, wurdest du in einen meditativen Zustand versetzt. Das Gleiche gilt, wenn du ein Buch liest und den Überblick über die Zeit verlierst.

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