5G Risiken für die Gesundheit: Der Krieg zwischen Technologie und Mensch
Über 180 Wissenschaftler und Ärzte in fast 40 Ländern warnen die Welt vor 5G-Gesundheitsrisiken. Deren Appell mit Bezug auf die „Resolution 1815” des Europarates formuliert es ziemlich prägnant:
Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler, empfehlen ein Moratorium für den Roll-Out der fünften Generation, 5G, bis potentielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt von industrieunabhängigen Wissenschaftlern vollständig untersucht worden sind. 5G wird die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF) erheblich erhöhen […] und hat sich als schädlich für Mensch und Umwelt erwiesen.
Wenn du nicht über 5G-Strahlungsgefahren besorgt bist, solltest du es sein…
Mit bis zu 20- bis 30-fach schnellerer Download-Geschwindigkeit gegenüber 4G, verspricht 5G eine neue Welt, die u. a. auch die Grundlage für selbstfahrende Autos schafft und gleichzeitig eine lange Liste möglicher Gesundheitsrisiken mit sich bringt. „5G Krebs” ist nicht nur so dahergesagt. Die Städte Brüssel und Genf haben aus diesem Grund sogar Tests blockiert und die Aufrüstung auf 5G verboten.
Der Unterschied zwischen 4G und 5G in Bezug auf Gigahertz, der Einheit von Wechselstrom (AC) oder elektromagnetischen (EM) Wellen, die die Übertragungsgeschwindigkeit von Geräten beeinflussen, ist signifikant. Die 5G-Technologie verspricht MM-Wellen im Frequenzbereich von 30 bis 300 GHz, während bei 4G etwa 6 GHz das Maximum darstellt. Wenn man die Video-Latenz betrachtet, bedeutet das eine bis zu 60- bis 120-mal höhere Geschwindigkeit.
Vor 2G, 3G und 4G waren Radiofrequenzen harmlos. Wir haben uns nie Sorgen gemacht, dass unsere Lieblings-Radiosendungen unser Gehirn braten würden. Traurigerweise haben wir, nachdem das Konzept der drahtlosen „G”-Technologie eingeführt wurde, damit begonnen, die globale Öffentlichkeit mit Frequenzen mit einer Mikrowellenstrahlungen in einem Zyklus von 1 Milliarde/Sek. zu belasten.
Menschen, Tiere und Umwelt sind seit Jahren gefährdet. Während 4G schlimm genug war, erreicht das Spiel mit 5G eine ganz neue Stufe des Wahnsinns.

Was ist 5G?
5G (oder 5. Generation) bezieht sich auf die neueste Weiterentwicklung von drahtlosen Systemen. 5G verspricht größere Kanäle, höhere Geschwindigkeiten, größere Datenpakete, exponentielle Reaktionsfähigkeit und die Möglichkeit, eine Vielzahl von Geräten von einem einzigen Standort aus zu verbinden. Zu Beginn werden 5G-Netze nicht alle gleich funktionieren. Einige werden langsam sein, und einige dieser Netzwerke werden superschnell sein, aber mit begrenzter Reichweite. Schlussendlich werden sie ein globales Netz bilden, weit jenseits dessen, was die Welt je gesehen hat.
Man glaubt zwar eigentlich, davon ausgehen zu können, dass die 5G-Technologie auf Risiken getestet wurde, aber das ist schlicht und einfach nicht der Fall. Es gibt keine aussagekräftigen Daten über Gesundheitsrisiken. Die Einführung von 5G wird in der Tat der erste tatsächliche Test am Menschen sein, der jemals durchgeführt wird. Das ist beispiellos für eine so groß angelegte öffentliche Technologieeinführung.
Während sich die Frequenzen der 4G-Wellenlänge entlang der Hautoberfläche bewegen, sind die mm-Wellen im Frequenzbereich von 5G tückischer. Wenn 5G-Wellenlängen ausgestrahlt werden, absorbiert unsere Haut sie automatisch, was naturgemäß zu einer Erhöhung der Hauttemperatur führt.
5G, das bereits in einigen Ländern aktiv ist, ist der erste globale Test in puncto elektromagnetische Strahlung am Menschen in der Geschichte unseres Planeten. Während die meisten Führungskräfte der Wireless-Industrie die lange Liste der legitimen 5G-Gesundheitsprobleme ignorieren, glauben die meisten Wissenschaftler, dass die Öffentlichkeit gefährdet ist und dass weitere Tests erforderlich sind.
Verursacht 5G Krebs?
Viele Wissenschaftler wissen, dass elektromagnetische Strahlung, die durch die Türen unserer Mikrowellen entweicht, karzinogen ist und daher Krebs verursachen kann. Die meisten dieser Wissenschaftler glauben auch, dass diese Wellen mutagen sind, was bedeutet, dass sie die DNA-Struktur von Lebewesen verändern.
Die Einführung von 5G wird ähnlich sein wie das Einschalten der Mikrowelle, das Öffnen ihrer Tür – und sie dann für den Rest des Lebens eingeschalten lassen. Es gibt gute Gründe, warum Hunderte von Wissenschaftlern Schritte gegen die Mobilfunkindustrie unternehmen.
Sind 5G-Sendemasten gefährlich?
Seit nunmehr zehn Jahren befindet sich die 5G-Technologie in der Entwicklung. Ursprünglich als Schichtaufbau für 3G und 4G geplant, entwickelt sich 5G immer mehr zu einer eigenen Welt.
Jeder Sendemast in deiner Nachbarschaft sendet Hochfrequenzstrahlung aus. Strahlung verursacht Krebs. In wenigen Jahren könnte jede Stadt über 5G-Masten und Stationen verfügen. Diese Vorrichtungen werden sich auf oder neben Millionen von Gebäuden auf der ganzen Welt befinden.
Die Wireless-Branche baut nicht nur eine Infrastruktur auf, die schnellere Downloads ermöglicht, sondern auch eine globale Mikrowelle.
Ja, 5G-Masten und Mini-Stationen sind extrem gefährlich. Nicht nur, dass die Frequenz der mm-Kurzwellen für den Menschen gefährlicher sind, wegen der Intensität der Technologie werden Millionen mehr Mini-Funkmasten als bisher benötigt, möglicherweise ein Mast pro zwei bis acht Häuser. Das bedeutet, dass die Hochfrequenz-Strahlungsbelastung auf den Menschen nicht nur steigt, sondern innerhalb von Monaten exponentiell steigt.
Diese Türme sind nicht nur gefährlich, sie sind tödlich – und sollten als Verbrechen gegen die Menschheit betrachtet werden.

Gesundheitsrisiken der 5G-Technologie
Während es viel Gerede gegen die Anti-5G-Community gibt, gibt es auch viele überzeugende Diskussionen zwischen Wissenschaftlern, die Krieg gegen die ungetestete Technologie führen.
Generell hat die Strahlung eine große Auswirkung auf Mensch und Tier – sie zerstört unsere DNA, entweder indem sie die DNA zur Mutation treibt oder indem sie bestimmte Gruppen von Zellen tötet, was alles zu Krebs führt.
Das kann dich erwarten, wenn du über einen längeren Zeitraum Strahlenbelastung ausgesetzt bist:
- Übelkeit
- Schwellungen
- Haarausfall
- Verminderter Appetit
- Niedriges Energielevel
- Geschädigtes Knochenmark
- Geschädigte Organe
- Schwere Depression
- Verwirrung
- Infektionen
- Arbeitsunfähigkeit und Tod
Wie du dich vor 5G schützen kannst
Abgesehen davon, auf den Mars oder den Mond zu ziehen, sind wir nur eingeschränkt in der Lage, uns vor dieser gefährlichen Technologie zu schützen. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung über Masten sind real. Da es in jeder Stadt Tausende dieser Masten und Stationen geben wird, wird es fast unmöglich sein, ihnen auszuweichen. Angesichts der Tatsache, wie süchtig wir nach unseren technischen Geräten sind, wird die breite Öffentlichkeit dazu neigen, ihr Leben und ihre Gesundheit zu riskieren, um die Sucht nach unseren Bildschirmen zu befriedigen.
Dennoch können wir einiges tun, um uns vor Strahlung zu schützen. Je mehr wir uns auf unsere Gesundheit und Ernährung konzentrieren, desto mehr kann sich unser Immunsystem gegen die Belastungen durch 5G-Strahlung wehren.
Spirulina, Weizengras, Vitamin C und ähnliche Nahrungsergänzungsmittel sind verzehrbare Formen des Sonnenlichts, die immer unsere Gesundheit verbessern und unsere Vibrationen erhöhen. Yoga, Meditation, Chanting, Mantras und andere Formen des Gebets können ebenfalls nützlich sein, um unsere Lebensenergien zu schützen.
Während Angst unsere elektromagnetischen Felder schwächen kann, können Liebe, Intimität und soziale Offenheit sie stärken. Das Wesentliche, was wir tun können, ist uns auf die Stärkung unserer Gesundheit und unseres geistigen Zustands sowie auf Zeit in der Natur zu fokussieren. Wir haben immer die Kontrolle über unsere Zukunft, auch wenn die breite Öffentlichkeit in eine andere Richtung steuert.
Hier sind ein paar Ideen, um dir eine Chance im Kampf zu geben:
- Wohne nicht in der Nähe eines Funkmastes oder einer Mini-Station.
- Kauf dir eine EMF-Abschirmung und miss die Strahlenwerte innerhalb von 30 Metern von deinem Zuhause.
- Ernähre dich gesund und nimm immunstärkende Nahrungsergänzungsmittel ein.
- Verbringe besonders viel Zeit im Wald.
- Verzichte für längere Zeiträume auf die Nutzung deines Handys und nutze dein Handy nie in deinem Schlafzimmer.
- Wenn du mit deinem Handy unterwegs bist, bewahre es in einer EMF-Schutzhülle auf.
- Erwäge den Kauf von Orgonit, das Berichten zufolge elektromagnetische Felder zerstreut und sie in nützliche Felder verwandelt. Es geht auf Dr. Wilhelm Reich zurück.
- Informiere dich kontinuierlich über die Mobilfunkindustrie und über die weltweite Unterstützung dieses wahnsinnigen Vorhabens durch die Regierung.
- Bleib stark, bleib frei von Angst und erhöhe deine Schwingung durch positives Denken, Vergebung und gesteigerte Aufmerksamkeit auf deine geistige, emotionale und körperliche Gesundheit.
Tapping oder EFT: Was es ist und wie es emotional wirkt
Tapping, auch bekannt als EFT (Emotional Freedom Technique), ist ein therapeutisches Werkzeug, das darauf abzielt, emotionale Blockaden durch die Stimulation energetischer Punkte des Körpers zu lösen. Diese Methode verbindet psychologische Ansätze mit Akupressur und wird eingesetzt, um Stress, Angst, Schmerzen und andere belastende Emotionen zu lindern.
In diesem Artikel erfährst du, was Tapping ist, wie es funktioniert und wie es dich dabei unterstützen kann, dein emotionales Gleichgewicht wiederzufinden.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Tapping und wie wirkt es auf deine Emotionen?
- Wie wirkt Tapping auf Körper und Geist?
- Vorteile von Tapping: wofür diese Methode eingesetzt wird
- Wie eine Tapping-Runde Schritt für Schritt durchgeführt wird
- Was sagt die Wissenschaft über Tapping?
- Was ist der Ursprung von Tapping und wer hat es entwickelt?
- Wie du Tapping in deinen Alltag integrieren kannst
Was ist Tapping und wie wirkt es auf deine Emotionen?
Tapping ist eine Methode der emotionalen Selbstregulation. Sie besteht darin, mit den Fingern sanft bestimmte Punkte des Körpers zu beklopfen, die mit den Meridianen der traditionellen chinesischen Medizin verbunden sind. Während diese Punkte stimuliert werden, werden bewusst Sätze formuliert, die das emotionale Thema benennen, mit dem gearbeitet wird. Durch diese Kombination können innere Spannungen gelöst werden, die mit Erinnerungen, Gedanken oder körperlichen Empfindungen verbunden sind.
Auf emotionaler Ebene hilft Tapping dabei, schwierige Erfahrungen zu verarbeiten, ohne sie zu verdrängen oder in ihnen festzustecken. Indem wir wahrnehmen, was wir fühlen, und gleichzeitig den Körper in den Prozess einbeziehen, kann ein Gefühl von innerer Entlastung und Sicherheit entstehen. Aus diesem Grund wird Tapping häufig eingesetzt, um Zustände wie Angst, Stress, Schuldgefühle, Traurigkeit oder innere Unruhe zu beruhigen.
Wie wirkt Tapping auf Körper und Geist?
Aus physiologischer Sicht trägt Tapping dazu bei, die Aktivierung des sympathischen Nervensystems zu reduzieren, das bei Stress für die sogenannten Kampf-oder-Flucht-Reaktionen verantwortlich ist. Durch die Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte werden beruhigende Signale an das Gehirn weitergeleitet, was den Cortisolspiegel senken und einen Zustand tieferer Entspannung fördern kann. Auf diese Weise fühlt sich der Körper sicherer, selbst wenn er mit belastenden Erinnerungen oder intensiven Emotionen konfrontiert ist.
Auf mentaler Ebene unterstützt Tapping die Neuordnung von Überzeugungen, die mit negativen Emotionen verknüpft sind. Durch das bewusste Wiederholen bestimmter Sätze während des Klopfprozesses können automatische Denkmuster sanft unterbrochen und neu ausgerichtet werden. Das Ergebnis ist ein klarerer innerer Zugang zu den eigenen Gefühlen, begleitet von einem Gefühl von Erleichterung, innerer Stabilität und neuer Perspektive.

Vorteile von Tapping: wofür diese Methode eingesetzt wird
Tapping ist eine vielseitige Methode, die eingesetzt werden kann, um emotionale, körperliche und energetische Beschwerden zu lindern. Durch den Fokus auf die Verbindung zwischen Körper und Emotion unterstützt sie dabei, innere Blockaden zu lösen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.
- Stressreduktion: Tapping hilft, das Nervensystem zu beruhigen und angestaute Spannungen abzubauen. Besonders wirksam ist die Methode in Phasen emotionaler oder mentaler Überlastung.
- Umgang mit Angst: Sie ermöglicht es, angstauslösende Gedanken bewusster wahrzunehmen und die damit verbundene emotionale Ladung zu lösen, was das Gefühl innerer Kontrolle stärkt.
- Verarbeitung von Ängsten und Phobien: Tapping erleichtert es, Ängsten mit mehr Stabilität zu begegnen. Automatische Stressreaktionen auf bestimmte Reize können deutlich abgeschwächt werden.
- Lösen unterdrückter Emotionen: Die Methode bietet einen geschützten Raum, um Gefühle anzuerkennen und auszudrücken, und fördert emotionale Beweglichkeit ohne Bewertung.
- Verbesserung bei Schlafproblemen: Durch die Reduktion von Angst und innerer Unruhe kann Tapping einen tieferen und ruhigeren Schlaf unterstützen. Es eignet sich auch gut als entspannendes Abendritual.
- Unterstützung bei körperlichen Schmerzen: Tapping kann helfen, körperliche Spannungen zu lösen, die mit nicht ausgedrückten Emotionen zusammenhängen, und ergänzt körperliche Behandlungen aus ganzheitlicher Sicht.
- Begleitung persönlicher Entwicklungsprozesse: Besonders in Zeiten von Veränderung, Trauer oder persönlichem Wachstum unterstützt Tapping dabei, Emotionen zu integrieren und innere Klarheit zu finden.
Wie eine Tapping-Runde Schritt für Schritt durchgeführt wird
Eine Tapping-Runde ist einfach anzuwenden und erfordert keine Hilfsmittel. Du brauchst lediglich einen ruhigen Ort, deine Hände und die Bereitschaft, dich mit dem zu verbinden, was du gerade fühlst. Die folgenden Schritte geben dir eine klare Orientierung:
- Wahrnehmen und benennen, was du fühlst: Verbinde dich zunächst mit einer konkreten Emotion, einem wiederkehrenden Gedanken oder einem körperlichen Unbehagen, das du bearbeiten möchtest. Je klarer und spezifischer die Benennung, desto wirksamer der Prozess.
- Eine Einstiegsformulierung festlegen: Dieser Satz kombiniert das empfundene Thema mit einer Haltung der Akzeptanz. Ein mögliches Beispiel: „Auch wenn ich Angst vor Veränderung habe, akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“ Der Satz wird wiederholt, während der erste Punkt stimuliert wird.
- Den Karatepunkt stimulieren: Mit den Fingern einer Hand wird sanft auf die äußere Kante der anderen Hand geklopft (der sogenannte Karatepunkt). Dabei wird der Einstiegssatz etwa drei Mal laut oder innerlich wiederholt.
- Die Körperpunkte abklopfen: Anschließend werden die klassischen Tapping-Punkte nacheinander beklopft: Augenbraue, Seite des Auges, unter dem Auge, unter der Nase, Kinn, Schlüsselbein und unter dem Arm. An jedem Punkt wird sanft geklopft, während das emotionale Thema benannt oder ein passender Satz wiederholt wird.
- Beobachten und abschließen: Am Ende der Runde wird tief durchgeatmet und überprüft, ob sich die Intensität der Emotion verändert hat. Der Prozess kann bei Bedarf wiederholt oder mit einem positiven Abschlusssatz beendet werden, etwa: „Jetzt fühle ich mich ruhiger und mehr bei mir.“

Was sagt die Wissenschaft über Tapping?
In den letzten Jahren hat Tapping verstärkt das Interesse der wissenschaftlichen Gemeinschaft geweckt, insbesondere in den Bereichen der klinischen Psychologie und der Mind-Body-Medizin. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass die Anwendung von EFT die Cortisolwerte – das sogenannte Stresshormon – deutlich senken kann und positive Effekte auf Symptome von Angst, Depression und emotionalem Trauma zeigt.
Auch wenn Tapping weiterhin als ergänzende Methode gilt, haben Institutionen wie die American Psychological Association (APA) begonnen, sein therapeutisches Potenzial anzuerkennen, insbesondere in Kombination mit anderen psychologischen Ansätzen. Die Forschung entwickelt sich stetig weiter, doch erste Ergebnisse legen nahe, dass Tapping nicht nur als sicher gilt, sondern auch dazu beitragen kann, emotionales Wohlbefinden zu fördern und die Aktivierung des Nervensystems zu reduzieren.
Was ist der Ursprung von Tapping und wer hat es entwickelt?
Tapping wurde in den 1990er-Jahren von Gary Craig entwickelt, einem US-amerikanischen Ingenieur mit Ausbildung in Neurolinguistischer Programmierung (NLP). Craig ließ sich von der Arbeit des Psychologen Roger Callahan inspirieren, der zuvor eine Methode namens Thought Field Therapy (TFT) entwickelt hatte, welche Akupressur mit verbaler Arbeit verband. Durch die Vereinfachung dieses Ansatzes entstand das, was heute als EFT (Emotional Freedom Technique) bekannt ist.
Die Wurzeln von Tapping liegen in der traditionellen chinesischen Medizin, insbesondere in der Arbeit mit den energetischen Meridianen des Körpers. Craig ging davon aus, dass es möglich ist, stagnierende Energie zu lösen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, indem bestimmte Punkte beklopft werden, während man sich bewusst mit einer konkreten Emotion auseinandersetzt.
Seit seiner Entstehung hat sich Tapping weltweit als zugängliche, praktische und flexible Methode der emotionalen Selbstregulation etabliert. Seine zunehmende Beliebtheit ist nicht zuletzt auf die einfache Anwendung und die zahlreichen Erfahrungsberichte von Menschen zurückzuführen, die bereits nach kurzer, regelmäßiger Praxis eine spürbare Erleichterung beschreiben.
Wie du Tapping in deinen Alltag integrieren kannst
Tapping lässt sich leicht in den Alltag integrieren und erfordert oft nur wenige Minuten bewusster Aufmerksamkeit. Direkt nach dem Aufwachen kann eine kurze Tapping-Runde helfen, eine klare Intention für den Tag zu setzen und innere Spannungen zu lösen, die mit den ersten Gedanken des Morgens auftauchen. Gleichzeitig fördert sie ein bewussteres Wahrnehmen des eigenen emotionalen Zustands.
Im Laufe des Tages kann Tapping gezielt in Momenten von Unwohlsein oder emotionaler Blockade eingesetzt werden. In stressigen Situationen reicht oft eine kurze Pause, um mit der Methode emotionale Anspannung loszulassen und wieder in die eigene Mitte zu finden. Dabei müssen es keine intensiven Gefühle sein – auch subtile Zustände wie Unruhe, Sorge oder Reizbarkeit lassen sich wirkungsvoll bearbeiten.
Am Abend unterstützt Tapping dabei, den Tag ruhiger ausklingen zu lassen. Es bietet einen Raum, um innezuhalten, die eigenen Gefühle zu reflektieren und loszulassen, was man nicht mit in den Schlaf nehmen möchte. Je vertrauter dieser emotionale Zugang wird, desto leichter fällt es, ihn in herausfordernden Momenten bewusst zu nutzen.