Heilen mit Klang, Frequenz und Vibration

Heilen mit Klang, Frequenz und Vibration

Wenn du die Geheimnisse des Universums entschlüsseln willst, denk in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibration. Nikola Tesla

Viele Leute assoziieren Krankheiten und Gebrechen mit Rezepten und Eingriffen wie Operationen. Die Schulmedizin und die Wissenschaft gehen einen schmalen Weg, der auf chemischen Substanzen und scharfen Instrumenten basiert – anstelle auf Energie.

Schon die Menschen der Antike erkannten Klang, Vibration und Schwingung als starke Kräfte, die das Leben bis auf die Zellebene beeinflussen. Der hochbegabte griechische Philosoph Pythagoras verordnete Musik als Medizin und behauptete, dass die von ihm entdeckten musikalischen Intervalle klare Ausdrucksformen heiliger Geometrie seien. Er war der Überzeugung, Musik sei das Phänomen von Zahlen in der Zeit, sie spiegele die Strukturen der Natur wider und habe die Kraft, das Gleichgewicht in einem Organismus wiederherzustellen.

Schamanische Musik

 

Schamanische Traditionen gibt es überall auf der Welt. Sie bilden, unter anderem, ein altes System von Heilern, die im Auftrag von Kranken in Trancezustände eintreten, um Wissen und Einsicht über ein Leiden zu gewinnen. Der Schamane kehrt von einer Trancereise mit präskriptiven Maßnahmen zurück, die dem Patienten helfen, seine Gesundheit zurückzuerlangen.

Heilen mit Klang

Antike und moderne Schamanen nutzten und nutzen Trommeln und Gesang, um Trancezustände zu erreichen. Reisende, die an indianischen Pow-Wows teilnehmen, erleben Trommeln, Tanz und Gesang – Zeugnisse alter schamanischer Praktiken. Forscher glauben, dass wiederholtes schamanisches Trommeln und Singen einen Weg zum Unterbewusstsein öffnet und eine Möglichkeit zur Heilung und Integration bietet.

Die Verhaltensforschung dekonstruiert heute schamanische Methoden, um ihren Nutzen zu begreifen. Sie versucht hier die Schnittstelle von Wissenschaft und Spiritualität zu finden, wobei bahnbrechende Entdeckungen im Bereich der Heilung mit Klang, Frequenz und Musik gemacht werden.

Forschung zur Heilung mit Klang

Laut einer vom National Institute of Health veröffentlichten Studie reduziert Musik „effektiv die Angst bei medizinischen und chirurgischen Patienten und lindert oft chirurgische und chronische Schmerzen. Musik für Pflegekräfte zu spielen kann eine Strategie sein, um Empathie, Mitgefühl und die Fürsorge zu verbessern.“ Mit anderen Worten: Musik ist nicht nur gut für die Patienten, sie ist auch gut für diejenigen, die sich um sie kümmern.

Eine finnische Studie aus dem Jahr 2010 ergab, dass Schlaganfallpatienten, denen als kognitive Therapie Zugang zu Musik gewährt wurde, eine bessere Genesung aufwiesen. Andere Forschungen haben gezeigt, dass Patienten, die an Sprachverlust aufgrund von Hirnverletzungen oder Schlaganfällen leiden, die Sprache schneller wiedererlangen, indem sie lernen zu singen, bevor sie versuchen zu sprechen. Das Phänomen, dass Musik Heilung im Gehirn nach einem Schlaganfall erleichtert, wird als „Kenny Rogers Effect“ bezeichnet.

Für diejenigen, die mit Sucht und Drogenabhängigkeit zu kämpfen haben, kann das Erlernen eines Instruments eine wichtige Rolle bei der Genesung spielen. Eine Studie an der University of Wisconsin zeigte, dass Kontakt mit der richtigen Musik, den richtigen Tönen und Frequenzen Dopamin produziert, das während eines Entzugsprozesses für das Nervensystem Mangelware ist.

We Are Sound – Der Film

Klangbaden gegen Stress

Das Klangschalen-Bad gewinnt als Methode zum Abbau von Stress und Angst und zur Steigerung des Wohlbefindens immer mehr an Bedeutung. Die Teilnehmer legen sich mit geschlossenen Augen hin und lauschen, wie verschiedene Schalen angeschlagen und gespielt werden. Studien zeigen, dass diese Praxis des so genannten Klangbadens Angst und Depressionen direkt reduziert; beide stehen im Zusammenhang mit der zunehmenden Zahl von Krankheiten. Laut einer weiteren Studie berichteten „62 Frauen und Männer mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren über deutlich weniger Anspannung, Wut, Erschöpfung und depressive Verstimmung nach Klangsitzungen. Eine tibetische Klangschalenmeditation kann eine kostengünstige Maßnahme mit geringem technologischen Aufwand sein, um Anspannung, Ängste und Depressionen zu reduzieren und das geistige Wohlbefinden zu steigern.“

Eine im Southern Medical Journal im Jahr 2005 veröffentlichte Studie zeigt die positiven Auswirkungen von Musik im klinischen Umfeld. Forscher berichten: „Musik reduziert bei Kindern und Erwachsenen effektiv Ängste und verbessert die Stimmung bei medizinischen und chirurgischen Patienten sowie bei Patienten auf der Intensivstation.“ Forscher stellten auch fest, dass Ambient-Musik die Empathie bei Pflegekräften erhöht, ohne in die fachlichen Aspekte der Behandlung einzugreifen.

Kann Klang Krebs heilen?

Im Jahr 1981 untersuchte die Biologin Helene Grimal in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Fabien Maman die Beziehung von Klangwellen mit lebenden Zellen. Maman ist ebenfalls Akupunkteur und hatte zuvor entdeckt, dass er mit Stimmgabeln und farbigem Licht an Akupunkturpunkten gleiche und sogar bessere Ergebnisse erzielen konnte als mit Nadeln.

18 Monate lang untersuchten Grimal und Maman die Auswirkungen von Klängen mit 30-40 Dezibel auf menschliche Zellen. Mit einer Kamera auf einem Mikroskop beobachteten die Forscher Gebärmutterkrebszellen, die verschiedenen akustischen Instrumenten (Gitarre, Gong, Xylophon) sowie der menschlichen Stimme für 20-minütige Sitzungen ausgesetzt wurden.

Unter Verwendung der neunstufigen ionischen Skala (C-D-E-F-G-A-B-C-D) beobachteten Grimal und Maman, dass Krebszellen unter Einwirkung von Schall ihre strukturelle Stabilität verloren, bis sie nach einer Zeitspanne von 14 Minuten explodierten. Weitaus drastischer wirkte der Klang einer menschlichen Stimme – die Zellen wurden nach neun Minuten zerstört. Als nächstes arbeiteten Mama und Grimal mit zwei Frauen mit Brustkrebs. Einen Monat lang widmeten die Frauen dreieinhalb Stunden am Tag dem Tönen oder dem Singen der Tonleiter. Der Tumor einer der Frauen wurde unauffindbar, d. h. er war einfach verschwunden. Die andere Frau wurde operiert. Ihr Chirurg berichtete, dass ihr Tumor deutlich geschrumpft und „ausgetrocknet“ sei. Er wurde entfernt und die Frau erlebte eine vollständige Genesung und Remission.

Maman sagte, „Krebszellen können ihre Struktur nicht beibehalten, wenn bestimmte Schallwellenfrequenzen die zytoplasmatischen Membranen und die Kernmembranen angreifen. Wenn die Schwingungsfrequenz steigt, können sich die Zellen nicht anpassen oder stabilisieren und sterben durch Desintegration und Explosion.“

Technologie für Klangheilung

Ein auf der Webseite des Institute of Noetic Science veröffentlichter Aufsatz schildert: „Seit ihrer Entwicklung als Therapie in Australien vor über 40.000 Jahren wurde Klangheilung eingesetzt, um die Behandlung von psychischen und physischen Krankheiten und Verletzungen zu unterstützen sowie den Sterbeprozess zu begleiten. Obwohl ursprünglich nur mit dem Yidaki (oder Didgeridoo) durchgeführt, ist die Klangheilung heute mit einer Vielzahl von Instrumenten (Stimmgabeln, Kristallschalen, Trommeln, Ultraschallgeräten) sowie menschlichen und tierischen Vokalisationen verknüpft.“

Ein elegantes Stück Technologie für Klangheilung entstand durch Inspiration der Heilpraktikerin Lily Whitehawk. Whitehawk verband ihre Beobachtungen über die positiven Auswirkungen bestimmter Klangfrequenzen mit ihrem Wissen über Quantenphysik und Physiologie und stellte sich ein heilsames Werkzeug vor, das altes Wissen mit moderner Technologie verbindet. Whitehawk bestätigte Mamans Ergebnisse und stellte fest, dass die menschliche Stimme am effektivsten für die Klangheilung ist, gefolgt von Klangschalen und Stimmgabeln.

In Zusammenarbeit mit ihrem Freund und Klienten Larry Doochin begann Whitehawk, ihre Vision zu verwirklichen. „Larry hatte so viel Vertrauen in das Projekt, um alles dafür zu tun und mir zu helfen, es zu verwirklichen“, sagte sie. Nachdem sie mit einem Studioingenieur sowie mit Software- und Hardwareentwicklern zusammengearbeitet hatten, entwickelten die Partner HUSO – eine kleine Box, die dem Körper über Kopfhörer und Elektroden auf Akupunkturmeridianen „einzigartig optimierte menschliche Toning-Klänge“ liefert.

Whitehawk glaubt, dass die Faszien des Körpers – ein Netzwerk von faserigem Gewebe, das sich um Organe und Muskeln wickelt – Tonfrequenzen im ganzen Körper übertragen können. Die Projektpartner entdeckten außerdem, dass durch digitale Aufnahmetechnik wesentliche subtile Frequenzbereiche eliminiert wurden, die für einen optimalen Nutzen und Erfolg erforderlich waren, weshalb sie in einem „verlustfreien“ nicht-digitalen Modus aufzeichneten.

Ihre Klienten berichten von verbesserter allgemeiner Gesundheit und mehr Wohlbefinden, besserem Schlaf, besserer Konzentration sowie gesteigerter Leistungsfähigkeit. Auch Eltern von Kindern mit hoher Sensibilität und ADS sagen, ihre Kinder können besser schlafen und sich besser konzentrieren sowie dass diese über verbesserte Selbstregulierungsfähigkeiten verfügen. „HUSO nutzt die wissenschaftlichen Prinzipien der Resonanz und des Entrainments, um ein aus dem Gleichgewicht geratenes Körpersystem wieder zu Gesundheit und in Harmonie zu bringen. Es ist nicht-invasiv, sicher und effektiv“, so Whitehawk.

„Der Effekt ist ähnlich wie bei der authentischen schamanischen Heilung mit Klängen durch Gebrauch von Chanten, Tönen, Trommeln, Rasseln, Pfeifen, Flöten und Glocken. Du hörst die Klänge, aber du spürst auch die Vibrationen dieser Klänge in deinem Körper. Das sind sehr kraftvolle transformative Erfahrungen. Ich sah wundersame Dinge geschehen, die die moderne Wissenschaft als unmöglich bezeichnen würde. Doch sie passieren… immer wieder“, sagt Whitehawk.

Frequenz, Klang und Schmerztherapie

Seit ihrem 13ten Lebensjahr litt Donatella Moltisanti unter qualvollen Menstruationsschmerzen, die sie für eine ganze Woche im Monat ans Bett fesselten. Die Situation änderte sich unerwartet, als Moltisanti in ihren späten Tennagerjahren mit dem Studium von Gesang und Musik begann. Sie bemerkte, dass sie jeden Monat weniger Schmerzen hatte. Später studierte sie Gesangstechniken, die ihrem Körper zusätzliche Heilung brachten und auch für andere von Nutzen sind. Im Laufe der Zeit lernte Moltisanti, ihre stimmlichen Fähigkeiten in einer Heilkunst mit Kristall- und Klangschalen zu kombinieren.

Forscher der McGill University haben festgestellt, dass Musik Kinder beruhigt, die potentiell beängstigende Kinder-Notaufnahmen besuchen. Eine weitere Studie besagt, dass Patienten, die beruhigende Musik hörten, weniger Schmerzen beim Setzen eines intravenösen Zugangs hatten.

In einem Artikel aus The British Journal of General Practice heißt es, dass Musik direkten Einfluss auf die Schmerzempfindlichkeit nimmt. Die Antworten auf einem Fragebogen, der an eine Gruppe von Patienten mit chronischen Schmerzen geschickt wurde, zeigten, dass „diejenigen, die häufiger Musik hörten, eine bessere Lebensqualität hatten, was darauf hindeutet, dass Musik chronische Schmerzen lindern kann“.

Die Zukunft von Klang und Medizin

Den britischen Physiker Colin McClare zitierend, sagte Dr. Bruce Lipton: „Information kann durch chemische Prozesse übertragen werden, und Information kann durch Vibration übertragen werden. Die Frage ist, ob das eine besser ist als das andere.“ Lipton erklärt, dass chemische Reaktionen nur etwa zwei Prozent der Informationen übertragen – 98 Prozent gehen als Wärme verloren. Durch Frequenz und Vibration (Energie) übertragene Informationen werden zu fast 100 Prozent übertragen. Lipton fügt hinzu, dass chemische Signale mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Fuß pro Sekunde durch das Medium wandern; Schwingungen, Resonanzen und Frequenzen bewegen sich mit 186.000 Meilen pro Sekunde.

Der Visionär Rudolf Steiner sagte, reine Töne würden noch vor Ende des 20. Jahrhunderts zur Heilung verwendet werden. Das ist tatsächlich der Fall, aber es bleibt noch viel zu tun, um herauszufinden, wie sich bestimmte Klang- und Energiefrequenzen in besonderer Weise auf den Körper auswirken. Aber angesichts der Vielzahl der heute laufenden Studien sollte es nicht lange dauern, bis die etablierte Medizin die Technologie der Klangtherapie als leistungsstarke Komplementärtherapie akzeptiert.



Bachblütentherapie: Ein Leitfaden für den Einstieg

Die Bachblütentherapie ist ein natürliches System zur emotionalen Harmonisierung, das aus Blütenessenzen entwickelt wurde. Sie wird eingesetzt, um Ungleichgewichte wie Angst, Traurigkeit, Unsicherheit oder mangelndes Selbstvertrauen zu behandeln – ganz ohne Nebenwirkungen. In diesem Artikel erfährst du, was Bachblüten sind, wie sie auf emotionaler Ebene wirken und wie du sie in deinen Alltag integrieren kannst.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Bachblüten und wie wirken sie auf die Emotionen?

Bachblüten sind natürliche Essenzen aus Wildblumen, die auf energetischer Ebene wirken, um emotionale Zustände auszugleichen. Dieses System wurde in den 1930er-Jahren vom britischen Arzt und Homöopathen Edward Bach entwickelt, der nach einer ganzheitlichen und für alle zugänglichen Heilweise suchte. Seine Methode basiert auf der Idee, dass viele körperliche Krankheiten einen emotionalen Ursprung haben – und dass man durch das Heilen der inneren Ursache den Körper zur Regeneration anregen kann.

Jede Blütenessenz wirkt wie ein feiner Katalysator, der hilft, blockierte oder überflutende Emotionen aufzulösen – etwa Angst, Wut, Schuld, Ungeduld oder Hoffnungslosigkeit. Statt diese Gefühle zu unterdrücken, ermöglichen die Blüten ihre Transformation in positive Qualitäten wie Ruhe, Vertrauen, Mut oder Mitgefühl. Deshalb sagt man, sie bekämpfen nicht die Symptome, sondern stärken das innere Gleichgewicht.

Die Blütentherapie wirkt nicht auf biochemischer Ebene wie herkömmliche Medikamente, sondern im energetischen oder feinstofflichen Feld des Menschen. Deshalb ist sie mit anderen Behandlungen kompatibel und kann von Menschen jeden Alters verwendet werden. Indem sie die emotionale Frequenz harmonisieren, helfen Bachblüten dabei, das natürliche Wohlbefinden wiederzufinden.

Wofür werden Bachblüten verwendet?

Bachblüten werden eingesetzt, um emotionale Prozesse zu begleiten, das innere Gleichgewicht zu fördern und begrenzende Einstellungen zu transformieren. Ihre Anwendung ist sehr vielseitig und lässt sich an unterschiedliche Lebensphasen anpassen – sowohl bei Menschen als auch bei Tieren.

  • Stressbewältigung: Sie helfen, die Auswirkungen von Alltagsstress zu reduzieren. Besonders nützlich in Zeiten von Überforderung, Druck oder mentaler Erschöpfung.
  • Umgang mit Angst: Sie beruhigen innere Unruhe und kreisende Gedanken. Besonders hilfreich bei Nervosität oder übermäßiger Erwartungsspannung.
  • Trauerprozesse: Sie begleiten Traurigkeit und Schmerz nach wichtigen Verlusten. Unterstützen eine sanftere und liebevollere emotionale Anpassung.
  • Selbstwert stärken: Sie fördern Selbstvertrauen und die Anerkennung des eigenen Wertes. Gut geeignet für Menschen mit Unsicherheit oder starker Selbstkritik.
  • Wichtige Veränderungen: Sie unterstützen in Übergangsphasen wie Umzug, Trennung, Mutterschaft oder neuen Lebensabschnitten. Sie bringen Klarheit, Stabilität und emotionale Anpassung.
  • Unterstützung bei Haustieren: Sie werden verwendet, um Verhaltensweisen wie Angst, Aggression oder Hyperaktivität zu behandeln. Auch hilfreich bei Ortswechsel oder Abwesenheit von Bezugspersonen.
  • Gerettete oder traumatisierte Tiere: Sie helfen, schmerzhafte emotionale Erinnerungen zu lösen und Vertrauen wiederherzustellen. Eine sichere Methode zur Begleitung ihrer emotionalen Heilung.

Der Ursprung des Bachblütensystems – Wer war Edward Bach?

Edward Bach war ein britischer Arzt, der sich nach seiner klassischen medizinischen Ausbildung zunehmend für ein ganzheitliches Menschenbild interessierte. Seine Arbeit in Bakteriologie und Immunologie führte ihn zu der Erkenntnis, dass der emotionale Zustand der Patient*innen eine zentrale Rolle im Verlauf ihrer Krankheiten spielte. Dieser Ansatz motivierte ihn, neue Behandlungsformen zu erforschen, die nicht nur körperliche Symptome lindern, sondern auch das innere Gleichgewicht wiederherstellen.

Aus der Beobachtung von Natur und Patient*innen heraus entwickelte Bach ein System, das auf der Idee basiert, dass hinter jeder körperlichen Erkrankung eine unausgeglichene Emotion steht. In seiner Forschung identifizierte er 38 Wildblumen mit spezifischen energetischen Eigenschaften für unterschiedliche emotionale Zustände – von Angst und Traurigkeit bis hin zu Mutlosigkeit oder Unentschlossenheit. Sein Ansatz war es, an der emotionalen Wurzel anzusetzen, um eine tiefgreifende und nachhaltige Heilung zu ermöglichen.

Das Bachblütensystem wurde als einfache, sichere und für alle zugängliche Methode entwickelt. Bach war überzeugt, dass jede Person aktiv an ihrer eigenen Heilung mitwirken kann – ohne sich ausschließlich auf medizinische Behandlungen verlassen zu müssen. Sein Erbe lebt bis heute weiter: Seine Essenzen werden weltweit genutzt, um wieder in Verbindung mit emotionaler Harmonie und innerer Weisheit zu kommen.

Die 38 Bachblüten – ein System zur Harmonisierung von Emotionen

Das Bachblütensystem besteht aus 38 Essenzen, von denen jede einem bestimmten emotionalen Zustand zugeordnet ist. Diese Zustände reichen von Angst, Unsicherheit oder Schuld bis hin zu Ungeduld, Traurigkeit oder innerer Leere. Da die Blüten auf die energetische Schwingung des Menschen wirken, unterdrücken sie die Gefühle nicht – sondern fördern einen harmonischeren Perspektivwechsel.

Die Essenzen sind in sieben emotionale Gruppen unterteilt: Angst, Unsicherheit, mangelndes Interesse an der Gegenwart, Einsamkeit, Überempfindlichkeit, Mutlosigkeit und übermäßige Sorge um andere. Diese Einteilung macht die Anwendung leichter und ermöglicht eine intuitivere Auswahl je nach Situation. Zu den bekanntesten Blüten gehören Rescue Remedy (eine Mischung aus fünf Essenzen für Notfälle), Mimulus (bei konkreten Ängsten) oder Larch (bei mangelndem Selbstvertrauen).

Auch wenn man sie einzeln einnehmen kann, ist es üblich, mehrere Essenzen je nach persönlicher Situation zu kombinieren. Die passende Auswahl ermöglicht es, feine Aspekte der Persönlichkeit zu bearbeiten und innere Veränderungsprozesse zu begleiten. Deshalb ist es hilfreich, jede Blüte und ihre Wirkung gut kennenzulernen, um das volle Potenzial des Systems auszuschöpfen.

Flores de Bach

Wie du Bachblüten bewusst anwenden kannst

Mit Bachblüten zu arbeiten beginnt damit, ehrlich hinzuschauen, was du gerade fühlst. Es ist wichtig, die Hauptemotion zu erkennen, an der du arbeiten willst, aber auch andere damit verbundene Gefühle wahrzunehmen. Auf dieser Selbstbeobachtung basierend wählst du ein bis sieben Blüten aus, die in einer individuellen Mischung kombiniert werden können.

Die Essenzen werden in Tropfenform eingenommen – normalerweise verdünnt in Wasser, mehrmals täglich. Du kannst sie aber auch auf die Haut auftragen oder ins Badewasser geben. Auch wenn sie keine Nebenwirkungen haben oder abhängig machen, kann ihre emotionale Wirkung tiefgreifend sein, wenn du sie mit Regelmäßigkeit und Bewusstsein anwendest.

Bei Unsicherheit kannst du auch einen Bachblütentherapeutin zurate ziehen, um passende Essenzen auszuwählen. Das System wurde jedoch so entwickelt, dass jede Person es sicher anwenden kann. Auf deine Gefühle zu hören und bewusst zu wählen, ist der erste Schritt, damit die Blüten zu Verbündeten auf deinem Weg zum emotionalen Gleichgewicht werden.

Was ist der Unterschied zwischen Bachblüten und anderen Blütensystemen?

Die Bachblüten waren das erste Blütensystem, das mit einer klaren Methodik und Philosophie entwickelt wurde. Der Fokus liegt darauf, emotionale Zustände zu behandeln, die körperliche oder mentale Unausgeglichenheit verursachen. Jede der 38 Essenzen wurde von Edward Bach basierend auf seiner klinischen Erfahrung erforscht. Die Einfachheit und Zugänglichkeit machen das System zu einem alltäglichen Werkzeug – für Menschen jeden Alters.

Heute gibt es viele weitere Blütensysteme – wie die kalifornischen, australischen oder Amazonasblüten –, die das emotionale oder spirituelle Spektrum erweitern, das sie abdecken können. Obwohl alle im energetischen Feld wirken, unterscheiden sie sich in der Herstellung, Kategorisierung und Zielsetzung. Die Bachblüten bleiben dennoch eine der weltweit meistgenutzten und am besten erforschten energetischen Therapien.

Kann man Bachblüten mit anderen Therapien kombinieren?

Ja, die Bachblüten können problemlos mit anderen Therapieformen kombiniert werden, ohne dass es zu Wechselwirkungen kommt. Da sie keine chemischen Wirkstoffe enthalten, interagieren sie weder mit Medikamenten noch mit konventionellen medizinischen Behandlungen. Auch andere Ansätze wie Homöopathie, Akupunktur oder Psychotherapie werden durch ihre Anwendung nicht beeinträchtigt.

Diese Vielseitigkeit macht es möglich, die Blüten in größere therapeutische Prozesse einzubinden – als emotionale Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungen. Besonders in Krisenzeiten, Übergangsphasen oder bei innerer Entwicklung können sie eine starke Unterstützung sein. Entscheidend ist, dass du sie mit klarer Absicht und im Rahmen eines ganzheitlichen Verständnisses von Wohlbefinden verwendest.

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